Frauenärztin-Unna

Farideh Karim-Payab

Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe

I-Ge-L · Individuelle Gesundheitsleistungen

Verhütung

Depo Provera (3-Monatsspritze)

Die Dreimonatsspritze muss alle 3 Monate vom Arzt injiziert werden.
Nebenwirkungen: u.a. Blutungsstörungen, Gewichtszunahme, Akne und depressive Verstimmungen sind mögliche Nebenwirkungen
Es dauert nach Absetzen der Spritze sehr lange, bis sich der Zyklus wieder reguliert.
Diese Verhütungsmethode ist nur zu empfehlen, wenn auf lange Sicht kein Kinderwunsch besteht.

 
 
Hormonspirale

Seit Jahren besteht die Möglichkeit mit einer hormonhaltigen Spirale eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

Die hormonhaltige Spirale wirkt hautsächlich in der Gebärmutter. Die Funktion der Eierstöcke bleibt erhalten. Es werden keine Hormonmangelerscheinungen beobachtet. Es ist zu erwarten, dass sich die Blutungsintensität und -dauer vermindert und die Schmerzen während der Periode rückläufig sind. Die Blutung kann auch völlig ausbleiben.

Unspezifische Beschwerden, wie Kopfschmerzen und Brustspannen können vorübergehend auftreten und stehen eher im Zusammenhang mit dem eigenen Zyklusgeschehen. Gleiches gilt für vorbestehende Hautunreinheiten, wie z.B. Akne. In Einzelfällen wurden Gewichtsveränderungen ( Zu – und Abnahme ) von mehreren Kilogramm beobachtet.

Die Einlage der Spirale erfolgt während der Regelblutung und ist nur wenig schmerzhaft. Auf Wunsch wird eine Lokalbetäubung des Gebärmutterhalses durchgeführt. Eine seltene Komplikation stellt die Verletzung der Gebärmutterwand dar (0,1-1%).

Zusätzlich zu den jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchungen sollte die Lag der Spirale in der Gebärmutter in halbjährlichen Abständen mittels Ultraschalluntersuchung überprüft werden.

Die Kosten für die Verhütung einer Schwangerschaft werden nach
dem 19. Lebensjahr nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 
 
Kupferspirale

Seit vielen Jahren besteht die Möglichkeit mit einer kupferhaltigen Spirale, welche in die Gebärmutter eingelegt wird, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Diese Form der Verhütung ist insbesondere für Frauen geeignet, welche keine Hormone einnehmen möchten.

Die Spirale stört durch die Abgabe von winzigen Mengen Kupfer die Beweglichkeit der Spermien und verhindert die Einnistung eines Eies. Die Funktion der Eierstöcke bleibt erhalten. Es werden keine Hormonmangelerscheinungen beobachtet. Die Intensität und Dauer der Periodenblutung kann sich bei manchen Frauen verändern.

Die Einlage der Spirale erfolgt während der Regelblutung und ist nur wenig schmerzhaft. Auf Wunsch wird eine Lokalbetäubung des Gebärmutterhalses durchgeführt. Eine seltene Komplikation stellt die Verletzung der Gebärmutterwand dar ( 0,1 – 1 % ) .

Zusätzlich zu den jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchengen
sollte die Lage der Spirale in der Gebärmutter in halbjährlichen Abständen mittels Ultraschalluntersuchung überprüft werden, um zu verhindern, dass es aufgrund einer unbemerkten Lageänderung der Spirale in der Gebärmutter zu einer ungewollten Schwangerschaft kommt.

Die Kosten für die Verhütung einer Schwangerschaft werden nach dem 19. Lebensjahr nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 
 
Kupferkette

Die Kupferkette GyneFix ist eine innovative Verhütungsmethode, die in die Gebärmutter eingesetzt wird und völlig ohne Hormone funktioniert. Durch ihre flexible Form ist sie gut verträglich und bietet zudem eine sichere Alternative zur hormonellen Verhütung. GyneFix bietet einen langfristigen Verhütungsschutz.

Die Wirkungsweise der GyneFix basiert auf der Freisetzung von Kupferionen, die die Beweglichkeit der männlichen Spermien einschränken. Zudem verhindert die Kupferkette GyneFix die Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter. Der natürliche Zyklus bleibt erhalten.

GyneFix wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und mit einem speziellen Knoten im Muskelgewebe der Gebärmutter verankert. Durch den Rückholfaden kann GyneFix von Ihrem Arzt ganz einfach wieder entfernt werden.

GyneFix ist ideal zur Langzeitverhütung und bietet dabei einen zuverlässigen Verhütungsschutz bis zu 5 Jahre, ohne täglich daran denken zu müssen. Der hohe Verhütungsschutz ist mit GyneFix ab dem Tag der Einlage bis zur Entfernung gewährleistet. GyneFix ist vergleichweise klein und zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Auf Grund ihrer geringen Größe ist GyneFix auch als Verhütungsmethode für junge Frauen geeignet.

Nach spontaner Geburt kann nicht stillenden Frauen die GyneFix Kupferkette nach sieben Wochen eingesetzt werden. Frauen, die stillen oder durch Kaiserschnitt geboren haben, kann GyneFix ab der zwölften Woche nach der Geburt eingesetzt werden.

Es kann zu Nebenwirkungen und Gegenanzeichen kommen, die sich folgender Maßen äußern können:

Nach Einsetzen leichte Blutung, die einige Tage andauert
Selten auftretende Zwischenblutungen und stärkere Menstruationsblutung in den ersten Zyklen nach Einlage
Erhöhtes Risiko für Unterleibsentzündungen bei häufig wechselnden Sexualpartnern – zusätzliche Kondome schützen !

Vor der Einlage der GyneFix Kupferkette muss eine Chlamydieninfektion ausgeschlossen werden. Dafür führen wir einen Urintest durch, den unser Labor (Extrarechnung) auswertet. Erst wenn dieser Test negativ getestet wird, kann die Einlage durchgeführt werden.

 
 
Kupferperlenball
 

Der Wunsch eine hormonfreie, zuverlässige, langfristige Verhütung, an die man nicht mehr denken muss.

Die Handhabung soll einfach und gut verträglich sein und im Alltag nicht beeinträchtigen.

Zunehmend auch jüngere Frauen, die noch vor der Familiengründung stehen, wollen keine Pille mehr nehmen oder gar nicht erst damit beginnen.

Ihre Vorteile:

– der Kuperperlenball schmiegt sich der Gebärmutter flexibel an

– hohe Verhütungssicherheit (Pearl-Index 0,3-0,8)

– Inseration und Entfernung ist weniger schmerzhaft

– weniger Nebenwirkungen durch Elastizität und geringe Größe

– der Kupferperlenball liegt 5 Jahre

Die Kosten für die Verhütung werden ab dem 19. Lebensjahr nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

 

Vorsorgeuntersuchungen

Dünnschichtzytologie

Dünnschicht-Pap-Test- eine der bedeutensten Neuerungen in der Krebsvorsorge.

Bisher wurde der sogenannte Pap-Test(Krebsvorsorgeabstrich), der seit rund 50 Jahren unverändert eingesetzt wird, bei der Krebsvorsorge abgenommen.

Einer seiner Nachteile ist, dass nur ca. 20-30 Prozent der entnommenen Zellen tatsächlich untersucht werden können.

Die entscheidende Verbesserung des neuen Testes ist, dass mit Hilfe computergestützter Aufbereitung nun mehr fast 100 Prozent der entnommenen Zellen zur Begutachtung vorliegen.

Diese Leistung ist kein Bestandteil der Krebsvorsorgeuntersuchung, die von der Krankenkasse übernommen wird. Aus diesem Grund müssen Sie die Kosten hierfür selbst tragen.

 
 
HPV-Typisierung

Dieser Test ist sinnvoll, wenn man sich noch im nachhinein impfen lassen möchte. Meist überzeugt die Krankenkasse schon ein negativer Test um die fast 500€ teure HPV-Impfung auch nach dem 18.Lebensjahr zu übernehmen.

Auch nach einer Konisation ist eine HPV-Impfung bei negativen HPV-Test noch möglich und die Kosten werden von fast allen Kassen mit einem ärztlichen Attest und dem negativen HPV-Testergebnisses problemlos übermommen.

So kann nach der neusten Studie die HPV-Impfung vor einer erneuten Reinfektion schützen!

Allgemein:

In den letzten Jahren haben anerkannte Studien den Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein bestimmter humaner Papillomviren (HPV) und der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs klar erwiesen. Diese Viruserkrankung wird sexuell übertragen und ist häufig symptomlos.

Bei der Mehrzahl der Frauen kommt es nach einigen Monaten zur Eliminierung des Virus. Bleibt das Virus jedoch weiterhin nachweisbar. So ist dies eine Voraussetzung für die Entstehung und das Fortschreiten einer Krebsvorstufe bzw. Krebserkrankung des Gebärmutterhalses.

Gebärmutterhalskrebs ist mit 500.00 Fällen weltweit immer noch die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die gesetzliche Krebsvorsorge beinhaltet die zytologische Abstrich-Entnahme (Pap-Abstrich), wodurch 70% der potentiellen Fälle erkannt werden.

Die HPV-Diagnostik ergänzt die gesetzliche Krebsvorsorge, ist aber in dieser nicht routunemäßig enthalten. Während der gynäkologischen Untersuchung wird hierbei ein zusätzlicher spezieller Abstrichtupfer benutzt und das gewonnene Material zur Laboruntersuchung eingeschickt.

Die Sicherheit des Testergebnisses beträgt bei unauffälligem Pap-Abstrich und fehlendem HPV-Befall nahezu 100%.

Bei jüngeren Frauen sind HPV-Infektionen und geringgradige Zellatypien des Gebärmutterhalses sehr häufig, aber ohne schwerwiegende prognostische Bedeutung. Um eine Überdiagnostik und Übertherapie zu vermeiden, wird zur Zeit empfohlen, dass ein Screening mit einer HPV-Diagnostik erst im Alter von 30 Jahren begonnen wird.

 
 
Ultraschall kleines (Gebährmutter, Gebährmutterschleim, Eierstöcke)

Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen haben dazu geführt, dass der Gebärmutterhalskrebs bzw. dessen Vorstufen frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Somit werden viele Frauen durch eine rechtzeitige Therapie vor den Folgen einer fortschreitenden Krebserkrankung bewahrt.

Die frühzeitige Diagnostik weiterer Krebserkrankungen der weiblichen Organe, wie das Endometriumkarzinom der Gebärmutter und das Ovarialkarzinom, wird durch die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchung nicht abgedeckt.
Treten Symptome eines dieser Karzinome auf, wie z.B. irreguläre Blutungen, tastbare Veränderungen der Gebärmutter oder der Eierstöcke, Schmerzen oder Veränderungen des Bauchumfangs so handelt es sich häufig schon um eine fortgeschrittene Tumorerkrankung.

Durch eine regelmäßige sonographische Untersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke wird die Chance eröffnet, Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke frühzeitig zu erkennen. Durch die sich daraus ergebenden frühzeitigen therapeutischen Maßnahmen ist zu erwarten, dass individuell eine höhere Heilungsrate erzielt wird. Es wird auch die Möglichkeit genutzt, Vorstufen bösartiger Erkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Bei der beschwerdefreien Patientin mit unauffälligem Tastbefund ist die Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens keine Leistung im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten für diese medizinisch sinnvolle Untersuchung werden daher nicht erstattet.

Weltweit halten führende Gynäkologen diese Untersuchung nicht nur für empfehlenswert, sondern für dringend erforderlich. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass sie in das Krebsvorsorgeprogramm aufgenommen werden.
Bis dahin können wir Ihnen diese Untersuchung im Rahmen der individuellen Gesundheitsleistungen als erweiterte Krebsvorsorge anbieten.

M2PK-Tumor-Stuhltest

Jedes Jahr werden rund 71.000 Menschen in Deutschland mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Damit zählt Darmkrebs zu den häufigsten Tumoren. Nahezu 50% der Betroffenen – rund 30.000 – sterben an dieser bösartigen Erkrankung. Das müsste nicht sein, denn kein anderen Krebsart kann so erfolgreich vorgebeugt werden. Früh genug endeckt, können 90% der Fälle geheilt werden.

Das Enzym M2-PK im Stuhl ist ein moderner Enzym-Biomarker, der vollkommen unabhängig von Blut im Stuhl ist.
Durch die kombinierte Testung von M2PK und HB ist es deshalb möglich, sowohl blutende Darmpolypen als auch nicht blutende Darmpolypen oder -tumoren zu erkennen.

Blutuntersuchung Hormone/ Tumormarker

Wir führen im Rahmen des Zyklusmonitoring( Fruchtbarkeitsuntersuchung der Frau) auf Wunsch alle notwendigen Hormonbestimmungen durch, auch die Bestimmung des Anti-Müller-Hormon, das anzeigt, wie die Funktion ihrer Eierstöcke ist.

Wir testen auch auf Wunsch HIV bei Verdacht und spezielle Titer wie Röteln und Varicellen vor Kinderwunsch.

Wir bieten sämtliche Tumormarker als individuelle Gesundheitsvorsorgeeigenleistung an:

– CEA (allgemeiner Tumormarker)

– CA-15-3 ( Tumormarker Brust)

– CA 125 ( Tumormarker Unterleib)

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Schwangerschaft

Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger Toxoplasma gondii von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch Katzenkontakt (Katzenkot oder durch den Genuss von rohem Fleisch (Mett oder Tartar, Schinken, Salami) oder nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse und Salat.

In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen mit Gehirnschäden und Erblindung beim Ungeborenen entstehen.

Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Toxoplasmose gebildet wurden.

Bei fehlender Immunabwehr sollten weitere Kontrolluntersuchungen folgen.

Diese Leistung ist nicht Bestandteil der routinemäßigen Mutterschaftsvorsorge, so dass Sie die Kosten hierfür selbst tragen müssen.

Wir beantworten Ihnen gerne vorab ein par wichtige Fragen, die sich jede werdende Mutter stellt:

Wie kann ich mich mit Toxoplasmose anstecken?

Die Übertragung des Parasiten vom Tier auf den Menschen ist auf mehreren Wegen möglich:

1. Tachyzoiten stellen keine Gefahr für den Menschen dar.

2. Toxoplasmose-Zysten können in rohem, ungenügend erhitztem Fleisch erhalten sein und auf oralem Wege auf den Menschen und auf die Katze übertragen werden. Vorallem das Fleisch vom Schwein kann erregerhaltig sein (z.B. rohes Mett).

3. OOzysten können im Wasser (z.B. an Bächen, Teiche; nicht im Leitungswasser! und im Erdboden) enthalten sein und nach oraler Aufnahme zur Infektion des Menschen führen.

Ist meine Katze eine Gefahrenquelle?

Zunächst ist festzuhalten, dass neben der Infektion  durch Katzen, bzw. Katzenkot, mindestens im gleichen Maße zu Infektionen durch den Verzehr von rohem und ungenügend erhitzten Fleisch  kommt. Katzen können nur für 1-3 Wochen nach einer frischen Infektion (z.B. über eine Maus) Oozysten ausscheiden. Katzen, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden und kein rohes Fleisch zu fressen bekommen, scheiden als Ansteckungsquelle aus.

Wo sind andere Gefahrenquellen?

– Garten- oder Feldarbeiten und gleichzeitige Nahrungsaufnahme mit schmutzigen

Händen

– Sandkästen auf öffentlichen Spielplätzen, die als Katzenklo dienen

– Bei der Zubereitung von rohem Fleisch in der Küche

– Verzehr von Rohmilch, die von infizierten Tieren stammen

Wie kann ich mich und meine Katze schützen?

– Beseitigen Sie den Katzenkot aus der Katzentoilette täglich und reinigen Sie den

Kotkasten mit heißem Wasser (diese Arbeit

sollte nicht die Schwangere übernehmen)

– Verzichten Sie auf den Genuss von rohem Fleisch, insbesondere vom Schwein und

Schaf

– Essen Sie bei der Garten- und Feldarbeit nicht mit unsauberen Händen oder fassen

Sie sich nicht in den Mund. Tragen Sie am

besten Arbeitshandschuhe!

– Waschen Sie ihre Hände mit Seife und Bürste nach Zubereitung von rohem Fleisch

– Waschen Sie Obst und Gemüse vor dem Verzehr mit Wasser

– Decken Sie den Sandkasten der Kinder mit einer Plane ab

– Geben Sie ihrer Katze kein rohes Fleisch als Futter – Füttern Sie nur Dosen oder

Trockenfutter

Falls Sie noch weitere Fragen haben, sprechen Sie uns gerne an. Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

 
 
Cytomegalie
 

 Cytomegalie gehört zu der Familie der Herpesviren. Es gibt viele Ansteckungsquellen. Die Infektion macht unspezifische grippeähnliche Beschwerden.

Gefährlich ist die Infektion besonders im 1. und 2. Trimester der Schwangerschaft.

Es kann zu Fehlbildungen an allen wichtigen Organen kommen bis hin zu körperlichen und geistigen Behinderungen beim kommen.

Eine früh entdeckte Erkrankung kann mit Immunglobulinen wirksam behandelt werden!

Es wurde eigens eine Cytomegalie-Ambulanz im Essener Klinikum eingerichtet!

 
 
Fehlbildungsdiagnostik an Hand eines Bluttest bei der Mutter

Blutuntersuchung auf Chromosomstörung

Vor einem Test  ist eine ausführliche Beratung und eine intensive Ultraschalluntersuchung erforderlich. Die Untersuchung erfolgt über eine spezielle Blutabnahme bei der Mutter. Dieser Test kann ab der 10. SSW gemacht werden und ab der 14. SSW wird Ihnen das Geschlecht mitgeteilt falls Sie dieses wünschen.

Der Test ist keine vollständige Diagnostik, sondern ein fortgeschrittener Trisomie 21, -18, -13 und Monosomie X Screening- Test. Um eine vollständige Diagnostik zu bekommen ist eine direkte Chromosomanalyse beim Kind notwenig, welche mit einem

0,5%igen Abortrisiko verbunden ist (Fruchtwasseruntersuchung).

Diese Blutabnahme erfolgt in unseren Praxisräumen.

Ausführliche Informationen bekommen Sie von unserer Ärztin.

Ultraschallbild auf Wunsch 3D/4D-Bilder

Nach Aussage weltweit führender Sonographieexperten (Prof. Dr. Holzgreve, Basel), besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer höheren Anzahl von Ultraschalluntersuchungen und dem positiven Ausgang der Schwangerschaft.

Außerdem ist die Sonographie eine beliebte Methode für werdende Eltern, sich vom Wohlbefinden und dem Wachstum des Kindes zu überzeugen und schon vor der Geburt eine intensive Bindung zum Kind aufzubauen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Frauenärzte im Kreis Unna, der auch unsere Praxis angehört, möchte Ihnen diese Möglichkeit nicht vorenthalten.

Leider sehen die Mutterschaftsrichtlinien bei normalem Verlauf jedoch nur 3 Ultraschalluntersuchungen in der gesamten Schwangerschaft vor (10./20./30. Schwangerschaftswoche).

Aus diesem Grund bieten wir ihnen an, als individuelle Zusatzleistung zu unserer gründlichen und hochwertigen Vorsorge, weitere Ultraschalluntersuchungen über das medizinisch erforderliche Maß hinaus durchzuführen.

Wir bieten zusätzlich 3-D-Ultraschalle, 4-D-Ultraschalle mit und ohne CD an, gerne auch als Paket! Bringen Sie ihre Familie mit!

Alternative Behandlungsmethode

Kensio Taping

In unserer Praxis bieten wir ab dem 18.11.2019 K- Taping als alternative Behandlungsmethode an.

Kinesotaping ist ein elastisches Baumwollband mit einer Acryl- Klebeschicht. Da das Tape dieselbe Elastizität und Dicke wie die menschliche Haut hat passt es sich jeder natürlichen Bewegung des Körpers an. Die Beweglichkeit wird nicht eingeschränkt. Es bleibt vier bis sieben Tage kleben und ist Wasserfest.

Diese Methode entwickelt ihre Wirkungsweise über die Haut. Die Sinneszellen leiten Impulse an tiefer gelegene Rezeptoren über einen Reflexbogen gelangen diese an Muskeln, Bänder und Gelenke.

Es hilft Ihnen besonders während und nach der Schwangerschaft aber auch eine Monate nach der Entbindung. Bei Frauen mit Menstruationsbeschwerden kann das K-Taping auch linderung verschaffen. Nach Brust und Gebärmutterkrebs Op unterstützt die Lymphdrüsen.

Im unteren Bereich erfahren Sie genaueres wann und wo das K-Taping angewandt wird.

Die Kosten für Beratung und Behandlung belaufen sich auf 25 – 32€ pro Sitzung

Bei Folgenden Punkten dürfen wir Sie leider nicht Tapen:

Bei einer bekannten Allergie gegen Acryl Kleber, Pergamentartiger Haut z. B. Neurodermitis oder Psoriasus Schüben

Bei offenen oder noch nicht verheilten Wunden.

K-Taping anwedungsbereich:

Für Frauen mit allgemeinen Beschwerden:

-Mestruationsschmerzen

-Blasenentleerungsstörung

-Gebärmuttersenkung

-Behandlung von Ödeme

Während einer Schwangerschaft:

– Unterstützung des Bauches

-Verspannungen der Nackenmuskulatur

– Schwellung der Beine und Füße

– Ausrichtungstape und Haltungskorektur

nach der Geburt:

-Rückbildung

-Nabentaping bei Kaiserschnitt

-Rektusdiatase

-Karpaltunnelsyndrom

-Lochialstau

In den ersten Monaten nach der Entbindung:

-Unterstützung bei Milchstau

-Hilfe bei Brustentzündung

Nach Brust- oder Gebärmutterkrebs Op

-Lymphdrüsen Unterstützung

-Nachsorge der Narben